Hallo Saunafreunde!
Nachdem ich meine Sauna endgültig fertiggestellt habe, kam nachdem der Boden aus Quarzit-Bruchsteinplatten drin war der Schock = Feuchtigkeit am Bodenrand.
Die Sauna hatte ich schon einige Zeit vorher in Betrieb genommen.
Der Boden bestand vorher aus Fliesen mit einem 10cm Sockel aus blankem Ytong.
Der Sockel und der Bodenbereich waren immer furztrocken (außer die Kleckerei beim Aufguss )
Der Boden erwärmt sich maximal auf 25°C.
Diese Quarzitplatten sind sehr saugfähig und speichern offenbar auch die Temperatur, da der Boden nicht mehr so warm wird wie vorher.
Da ich keinerlei Tropfenbildung erkennen kann und sich nur unter den Hohlräumen der Saunaverkleidung im Bereich der Dachschräge feuchte Flecken bilden, habe ich eine Theorie:
Zur Info:
Meine Innenverkleidung ist als Deckelschalung ausgeführt, die Sauna ist unter einer Dachschräge. Mittlerweile hat sich das Holz etwas zusammengezogen, sodass an den Stößen zwischen Decke und Wand ein ca. 3mm dicker Spalt entstanden ist.-soweit keine Überraschung-,
Kann es sein, dass die heiße Luft vom Ofen nach oben steigt und sich auch in die Ritzen der Saunaverkleidung drückt.
Diese Luft kühlt zwischen Holz und Dampfsperre etwas ab und wird von der nachströmenden heißen Luft nach unten verdrängt. Diese feuchte warme Luft tritt unten im Sockelbereich aus und trifft auf den kalten saugfähigen Boden, kondensiert dort und ist somit völlig harmlos für die Substanz.
Theoretisch müsste das ja irgendwann aufhören, wenn die Sauna mehrere Stunden läuft, jedoch ist bisher der "Dauernutzungsrekord" 3 Stunden
Was denken die Profis unter euch dazu?
Viele Grüße,
Christoph
Feuchtigkeit am Boden
- finsterbusch
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